Der konkrete Wahlvorgang

Die Zahl der Stimmen, über die jeder Wahlberechtigte verfügt, entspricht der Zahl der neun ordentlichen Vertreter und der neun Stellvertreter, die insgesamt zu wählen sind. Somit hat jeder Wahlberechtigte 18 Stimmen zur Verfügung.

Die Vergabe der Stimmen erfolgt:

1. Durch Ankreuzen (ein Kreuz in Form eines + oder x) beziehungsweise dem Schwärzen des Kreises in dem Kästchen oberhalb einer Liste.
Dadurch wählt er diese Liste und vergibt so eine Stimme an jeden dort aufgeführten Kandidaten. 

oder

2.  Durch die Vergabe von einer oder zwei Stimmen durch ein Kreuz (+ oder x) für jeden beliebigen Kandidaten von einer, von mehreren oder von allen Listen, bis alle ihm zur Verfügung stehenden 18 Stimmen vergeben sind.
Der Wähler muss aber nicht 
alle ihm zur Verfügung stehenden Stimmen vergeben, darf aber auf keinen Fall diese Zahl überschreiten. 

Jedes Kreuz (+ oder x) welches in eines der hierfür vorgesehenen Kästchen hinter dem Namen des Kandidaten eingetragen wurde, zählt als Stimme für diesen Kandidaten.

Alle anderen Zeichen (“9”, “°” oder “*” z.B.) können als Sonderzeichen, um 
den Wahlzettel erkenntlich zu machen, angesehen werden und die Ungültigkeit des Wahlzettels mit sich bringen. Dies ist darin begründet, dass die Wahl zwingend anonym erfolgen muss.

ACHTUNG: 

Jeder ausgefüllte Kreis (auch unvollständig ausgefüllt) und jedes Kreuz (auch unvollkommen ausgeführt) an dem dafür vorgesehenen Platz ist eine gültige Stimmabgabe, es sei denn die Absicht, den Stimmzettel auf diese Weise kenntlich zu machen, ist erkennbar. 

Ein Kreuz, das außerhalb des ausdrücklich dafür vorgesehenen Kästchens gemacht wird oder jeder andere Versuch, den Wahlzettel kenntlich zu machen, führt zur Ungültigkeit des Stimmzettels.